Wähle Worte, die Nähe erlauben, ohne zu vereinnahmen. Vermeide Spekulationen, Trigger ohne Warnung und dramatisierende Überschriften. Benenne, was du weißt, und was du offen lässt. Markiere sensible Inhalte deutlich, nutze Absätze und Kontext, damit Leser:innen ihr eigenes Tempo finden. Bitte um Korrektur, wenn etwas unpassend wirkt. So entsteht eine Kultur des Lernens, in der Würde nicht verhandelbar, aber Empathie stets konkret bleibt.
Ein Bild kann trösten oder verletzen. Prüfe, ob Perspektiven respektvoll sind, ob Gesichter von Trauernden gezeigt werden dürfen und ob Symbole kulturell passend sind. Verzichte auf Darstellungen von Verletzungen oder Notlagen. Nutze warme, aber nicht aufdringliche Motive: Hände, Landschaften, Erinnerungsorte. Kläre Urheberrechte und kennzeichne Bearbeitungen. Mit wenigen, gut gewählten Bildern lässt sich Nähe erzeugen, ohne intime Grenzen zu überschreiten.